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Panorama-Praxis ... jetzt mache ich breite Bilder ...
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Nachdem Du nun bestens gerüstet bist für Deine erste Panorama-Exkursion, will ich Dir ein paar Überlegungen von Foto- und Panorama-Fan Björn nicht vorenthalten. Björn
hat für sich als ideales Arbeitswerkzeug am Blechotto das Open Source Tool namens Hugin entdeckt. Hugin ist nicht nur sehr leistungsfähig (geworden), sondern als Teil der Open Source Gemeinde auch kostenlos. Fotofan Björn hat mir folgende Zeilen zum Thema Panorama-Fotografie geschrieben:
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Email zum Thema Panorama-Praxis
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Von: Björn Thorsten Thiel
Gesendet: Dienstag, 27. März 2012
Hallo Ralfonso,
.... eine Sache ist mir noch eingefallen, zum Thema Panoramas: ich weiß nicht ob
du die Software Hugin kennst (http://hugin.sourceforge.net/). Damit hab ich inzwischen mehrere Hundert Panoramen zusammengebastelt und inzwischen ist die Software Tante Gerti tauglich, Bilder laden und die Software
erkennt alles und du musst nur noch auf zusammenfügen klicken. Bietet aber auch für Fortgeschrittene Benutzer die Möglichkeit tiefer einzugreifen (Personen in überlappenden Bereichen maskieren und und und). Gut ist,
dass sie kostenlos (open source) und für Win, Mac und linux verfügbar ist.
Es versagt auch bei größeren Panos mit schlichten Lichtverhältnissen und leichten Bewegungen nicht (Beispiel der Aachener Dom aus ca.
40 Bildern aus der Hand mit einer Coolpix S4 (leider hab ich ein paar Ecken vergessen und hab mich noch nicht für die passende Projektion entschieden).
Als Zweites Beispiel hab ich mal ein Bild von der Küste
Australiens, was halt auch aus der Hand gemacht wurde, klar hier fallen die Einzelbilder an den Wellen auf, aber ohne Weitwinkel ging mit der kleinen digitalen halt nicht mehr.
Das letzte Bild ist ein 360°
Pano von der Edelweißspitze in den Alpen, Motorradfahren und Fotographieren versteht sich gut :-D (auch wenn man hier an einer Stelle sieht, dass ich mich zu sehr bewegt habe und man von Hand die Mauer reparieren
müsste).
Grüße aus Aachen
Björn
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Fotofan Björn hat der Fotoschule einige seiner beeindruckenden Panorama-Fotografien zur Verfügung gestellt (vielen Dank noch mal an dieser Stelle!):
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Bisher galt die Beschreibung der Abläufe zur Erstellung eines Panoramas für drei bis vier, vielleicht auch mal sechs Einzelfotos von links nach rechts oder umgekehrt. Ebenso möglich
sind drei bis vier Einzelfotos vertikal, von den Füssen bis zum Himmel im "Extrem-Hochformat". Was Du hier siehst ist ein Panorama aus rund 40 (!) Einzelbildern und einer Kombination beider bisher besprochenen Vorgehensweisen. Björn hat sein Bild aus 40 einzelnen Puzzle-Teilchen zusammengesetzt und die einzelnen Bereiche wie ein Mosaik fotografiert. Wie er selber sagt: ohne Stativ und mit einer handelsüblichen Digicam. Bei so komplexen Vorhaben solltest Du Dir natürlich ein gewisses "System" überlegen, wie Du alle Bereiche Deines Motivs auch wirklich durch die einzelnen Fotos lückenlos abdeckst. Sonst fehlt Dir nachher ein entscheidendes Bildelement.
Björn bedauert die fehlenden Ecken, zu denen ihm die Einzelfotos fehlen. Das lässt sich durch Beschneiden am Rand korrigieren, fehlende Einzelfotos im Inneren des Panoramas wirst Du nicht mehr reparieren
können (höchstens durch einen großen Griff in die Bildverarbeitungs-Trickkiste). So ein fehlendes Puzzle-Teilchen siehst Du unten links im Bild, hier eine Vergrößerung:
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Für solche Mammut-Projekte solltest Du an einer Ecke starten (ich beginne immer unten links und merke mir den linken Bildrand) und dann horizontal per "Einzelfoto-Klicks" nach
rechts bis zur Ecke wandern. Dann gehts eine Einzelbildgröße hoch und Du beginnst mit der zweiten Reihe, diesmal wieder zurück wandernd bis an den linken Rand. Und wieder eine Einzelbildgröße hoch, dann gehts weiter
nach rechts. Bis Du letztlich am oberen Ende Deines zukünftigen Panoramas angekommen bist.
Solche Riesenprojekte solltest Du allerdings wirklich besser mit einem Stativ angehen (auch wenn es durchaus anders
geht, wie Du an Björns Foto siehst) und nicht unbedingt zum Start Deiner Panorama-Aktivitäten als erstes Motiv auswählen. Einige Erfahrungen mit den Abläufen dürften Dir hier sehr förderlich sein.
Björns
Panorama besticht in seiner Darstellung des Aachener Doms, nur so konnte er den Boden und gleichzeitig die prächtige Kuppel in einem Bild darstellen. Verblüffend sind die auffallend sauberen Übergänge der einzelnen
Teilaufnahmen, sie sind fast unsichtbar.
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Ein weiteres typisches Problem entsteht bei Motiven, die sich bewegen und / oder zeitlich verändern. An dem Beispiel von der schönen Küste Australiens offenbaren sich die Einzelfotos
des Gesamtpanoramas durch unterschiedlich auslaufende Wellen.
Das Meer sieht jedes Mal, wenn Du den Auslöser für ein Einzelfoto drückst, etwas anders aus. Dadurch werden die Wellen an den Rändern der
Einzelfotos abgeschnitten. Viele Panoramaprogramme versagen dadurch auch oft ihren Dienst, weil sie in den Einzelfotos keine übereinstimmenden Randbereiche mehr entdecken. Einmal ist die Welle oben, auf dem
Folgebild dagegen schon unten. Panoramafotos von weiten Stränden, auf denen das Meer zu sehen sein soll, gelingen Dir bei einem ruhigen Meer ohne tosenden Wellen deutlich besser. Die homogener wirkende
Wasseroberfläche macht die Einzelbilder kompatibler. Hier auch noch mal eine Vergrößerung der betroffenen Wellen:
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Im Gesamteindruck stört dieser Umstand auf Björns Foto allerdings nicht, perfekt ist auch der gerade und sauber gezogene Horizont. Hier kannst Du schnell Probleme mit Krümmungen
bekommen, wenn Du zu sehr in den Weitwinkelbereich bei den Einzelaufnahmen gehst.
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Menschen und Panoramen vertragen sich ebenfalls nicht ganz so gut. Vor allen Dingen, wenn sich die Personen im Überlappungsbereich zweier Einzelbilder befinden und sich womöglich noch
bewegen. Letzteres bringt ein vergleichbares Problem, wie die Wellen des Meeres. Personen im Überlappungsbereich werden unnatürlich abgeschnitten oder teilverdeckt.
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Möchtest Du auf die Personen nicht verzichten (manchmal sollen sie ja drauf), oder eben genau das Gegenteil (weg mit Tante Gerti vom schönen Panorama), hilft Dir die elektronische
Bildverarbeitung weiter. Das Zauberwort heißt "Maskieren". Dadurch kannst Du die Personen entweder verschwinden lassen, oder sie als komplette Person (aus einem intakten Einzelfoto) vollständig einfügen.
Wie Du unschwer bemerken wirst, heißt so eine Bearbeitung im Nachhinein ein ordentlicher Brocken Zusatzarbeit. Daher ist es oft besser, einfach etwas Geduld und Muße aufzubringen, wenn Du Dein Panorama-Motiv einzeln
ablichtest. Warte einen Moment, bis "die Bahn frei ist" in Deinem Motiv und fotografiere dann.
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Und so perfekt sieht das fertige Panorama aus, nachdem Fotofan Björn es mit Hugin von dem freundlichen Herrn gesäubert hat.
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Wie bereits erwähnt, eignen sich Motive besser, die weniger extreme Lichtsituationen in sich bergen. Björns Foto aus der Eifel zeigt deutlich, wie schwierig es wird, Schattenbereiche
und gleichzeitig eine frontal scheinende Sonne auf einem Panorama darzustellen. Die Lichtwerte sind derart extrem, dass es kaum mehr möglich ist, die Einzelbilder noch halbwegs brauchbar zu einem harmonischen Ganzen
zusammenzufügen. Wenn Du es irgendwie vermeiden kannst, solltest Du auf solche Motive besser verzichten für Deine Panoramaträume. Oder Du kalkulierst den Zufallsfaktor mit ein und schaust einfach mal, was dabei
rauskommt. Fotofan Björn mag es zu experimentieren und freut sich, wenn dann doch was Brauchbares dabei rauskommt. Das sehe ich ähnlich. Wer jedoch gerne gezielt mit festen Erwartungen an sein Bild herangeht, sollte
dann besser nicht die Panoramafotografie für sein Motiv nutzen.
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Wenn Du dann etwas Erfahrungen rund um´s Panorama gesammelt hast, werden Dir ganz sicher auch so einzigartige Fotografien gelingen, wie Fotofan Björn.
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