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Du wanderst im Urlaub stundenlang durch die Landschaft über verstaubte Felder und blühende Wiesen in guten Klamotten? Du schleppst dann noch Deine DSLR-Ausrüstung durch die Hitze, um Dich im entscheidenden Moment nicht schmutzig zu machen und bist zu faul, Einsatz für´s perfekte Bild zu zeigen...?
Hmmh.
Tjaaaaaa.
Okay, wenn man es genau nimmt, ist es vorher wirklich schwer zu sagen, aus welcher Perspektive das bessere Bild entstehen wird. Du kannst mit Deiner Auffassung genau richtig liegen, dass die Blüte von oben schöner wirkt, als von der Seite. Und ob das Hinhocken und Runterbeugen nicht unterm Strich die anstrengendere Methode werden wird, ist auch nicht klar.
Also gut, Blümchen von oben, Du bist der Fotograf, Du bist der Chef.
Wenn Du nun versuchst, die Blüte schön gross (sprich formatfüllend) und scharf auf´s Bild zu bekommen, wirst Du schnell merken, dass Du zur Verringerung des Abstands zwischen Dir und der Blüte nicht den komfortablen Zoomring Deines Objektivs nutzen kannst. Du erreichst diese Einstellung durch "echtes Herunterbiegen". Du wanderst so lange in Richtung Blüte, bis sie im Bild gross und allmählich immer schärfer erscheint. Den Rest an Schärfe erreichst Du durch den Einsatz der Scharfstellung Deines Objektivs. Ist es eigentlich besser, den Autofokus der Kamera zu nutzen, oder den Manualfokus (also von Hand scharf stellen per Blick durch den Sucher)?
Manualfokus
Autofokus
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